Bad Salzungen

Entspannter Weg, tolle Aussichten, lohnende Entdeckungen

Auf zur Burgruine Liebenstein

Thüringens ältestes Heilbad, Bad Liebenstein, kann mit Gesundheit, Geschichte und imposanter Bauhistorie werben. Doch nicht nur das! Die Stadt und ihre Umgebung bieten wunderbare Touren auf Schusters Rappen. Schon eine kleine Wanderung zur Burgruine Liebenstein ist ein echtes Erlebnis und für Kinder gleichermaßen geeignet wie für Erwachsene bis in Seniorenalter. Vor allem, wenn das Wetter stimmt.

Die Rundwanderung Burgberg beginnt am Wernerplatz unweit der Friedenskirche und endet nach rund 5 Kilometern auch dort. Die Steigungen sind in der Regel sanfter Natur und auch sonst durchweg gut zu bewältigen.

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Bis zu den Kalibergen in Osthessen kann der Blick reichen

Der Weg ist das Ziel – dieser Satz ist wie gemacht für diese Tour. Markante Wegmarken und malerische Landschaftsausblicke verleihen der Wanderung „Rund um den Burgberg“ ganz viel Charme. Die Beschilderung präsentiert sich in einem prima Zustand. Die Ruhe wirkt ansteckend. Da lohnt es sich auch schon mal, ganz still zu sein, um den Vögeln zu lauschen. An anderer Stelle lässt es sich wunderbar in die Ferne blicken bis zu den Kalibergen in Osthessen.

Keine Scheu haben, die Stufen zum Felsentheater zu erklimmen. Denn das gewährt einen Blick in die Urzeit und gehört zum Altensteiner Zechsteinriff. Das Meininger Hoftheater nutzte die durch die Herzöge von Sachsen-Meiningen geschaffene Naturkulisse für seine Theateraufführungen. Das ist doch was für all jene, die den Theaterherzog Georg II. von Sachsen-Meiningen verehren, aber natürlich nicht nur die. Hier wie auch an anderen Streckenpunkten geben Hinweistafeln detailliert Auskunft.

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Am Rundweg zu entdecken: das Ida-Denkmal.

Auch am Weg zu entdecken: das Ida-Denkmal, ein Zeichen der Wertschätzung, das Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen seiner Schwester Ida widmete. Ebenso sei der Ludwig-Bechstein-Platz als Ausflugspunkt nicht vergessen.

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Im Inneren der Burgruine. Hinweistafeln geben Auskunft zur Geschichte und Gegenwart.

Die Geschichte der Burg reicht bis in das Mittelalter zurück. Im 14. Jahrhundert wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem Auszug der letzten Bewohner im 17. Jahrhundert verfiel die Burg zur Ruine. Seit 1998 gehört sie zum Bestand der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG). Von 2023 bis 2025 wurde die Ruine im von Bund und Land geförderten Sonderinvestitionsprogramm I der STSG gesichert, die Burgbrücke sowie weite Bereiche der Mauerkronen und des Mauerwerks der Kernburg wurden dabei saniert.

Ganz wesentlich zum Erhalt tragen die Natur- und Heimatfreunde e.V. Bad Liebenstein bei, die in der Blockhütte bei der Ruine ihr Domizil haben und alle zwei Jahre Anfang Juni ein Burgfest veranstalten, wie unlängst geschehen. Sie engagieren sich nicht zuletzt für die geschichtliche Erforschung der Anlage.

Die Burg bietet einen fantastischen Rundumblick über Thüringer Wald, Werratal und die Ausläufer der Rhön. Auch rasten kann man vortrefflich, überdachte Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Zum Abstieg der Beschilderung folgen.

Wegdaten

Start: Wernerplatz

Ziel: Wernerplatz

Schwierigkeit: leicht

Aufstieg: 158m

Abstieg: 140m

Strecke: 5,02km

Dauer: 1 Std. 25 Min.

(Quelle: www.bad-liebenstein.de/wandern/rundweg-burgberg)